Wer bin ich?
Hi, ich bin Philipp – kurz Phil – und ich liebe Kochen, gutes Essen, gutes Bier und alles, was irgendwie mit Technik und Gadgets zu tun hat.

Short story, long
Vor etwa sechs Jahren habe ich angefangen, im privaten Rahmen Craftbeer zu brauen. Durch meine Ausbildung im Bereich Informatik und meine Begeisterung für Technik sind dabei mit der Zeit einige kleine Lösungen entstanden, die mir das Brauen und vor allem die Zeit dazwischen erleichtern.
Denn als Hobbybrauer weiß man: Es dauert gefühlt ewig, bis aus Würze endlich Bier wird. In dieser Zeit möchte man eigentlich jeden Tag messen, verkosten und am liebsten ständig nachsehen, was im Gärtank gerade passiert. Und natürlich hat man dabei immer das gleiche Ziel vor Augen: einen stabilen Endvergärungsgrad - yay! - das Zeichen, dass endlich abgefüllt werden darf.
Wie kam es zu FermBuddy?
Für die Überwachung der Gärung gibt es mittlerweile eine ganze Reihe von Messgeräten. Besonders angetan haben es mir dabei Hydrometer. Nicht, weil sie besonders genau wären, sondern weil sie einen sehr guten Eindruck davon vermitteln, in welche Richtung sich die Gärung entwickelt. Was mir dabei immer gefehlt hat, waren weitere Informationen, die man aus diesen Messwerten ableiten kann – und die man gerne schnell und unkompliziert im Blick hätte.
Also habe ich angefangen, selbst etwas zu bauen.
Aus einem Arduino-Modul entstand zunächst eine einfache Displayanzeige für Hydrometer.
Mittlerweile zeigt FermBuddy die aktiven Hydrometer zusammen mit Stammwürze, aktuellem Zuckergehalt, geschätztem Vergärgrad und Alkoholgehalt an.
Dazu kamen WLAN, eine eigene Konfigurationsoberfläche und ein integriertes Web-Dashboard.
FermBuddy kann die Daten direkt per Bluetooth empfangen oder über eine API von einem anderen Gerät beziehen, das die Hydrometer bereits ausliest. Selbst ein Betrieb ohne WLAN ist möglich.
Ist FermBuddy mit dem WLAN verbunden, können die aktuellen Werte zusätzlich über das integrierte Dashboard von Computer, Laptop oder Smartphone abgerufen werden.
Und weil ich natürlich nicht bei jeder Gärung ein USB-Kabel herumliegen haben möchte, ist FermBuddy Battery Ready und kann auch mit einem Akku betrieben werden.
Warum Open Source?
Der Markt für solche Lösungen ist bei Hobbybrauern überschaubar. Spätestens ab der Größe einer kleinen Brauerei kommen ohnehin andere Technologien zum Einsatz.
Deshalb habe ich mich dazu entschieden, FermBuddy als Open-Source-Projekt zu veröffentlichen.
Die Idee entstand aus meiner Leidenschaft für Technik, Gadgets und natürlich das Hobbybrauen.
Viele der besten Weiterentwicklungen entstehen aber erst nach der Veröffentlichung – durch Feedback, Ideen und Anregungen aus der Community.
FermBuddy kann von jedem genutzt, verbessert und erweitert werden.
Und falls du dich nicht mit 3D-Druck, Firmware-Uploads, Debugging oder Dateisystemen auf Mikrocontrollern beschäftigen möchtest – oder bei diesen Begriffen gerade innerlich ausgestiegen bist – kannst du natürlich auch einfach einen fertigen Bausatz in meinem Shop bestellen (COMING SOON!).
Derzeit kannst du mir auch gerne ein Email schreiben, wenn du Interesse an einem Bausatz hast.
Anschließen, ein paar Minuten konfigurieren und schon kann's losgehen.